29.04. 2011
Moin
Moin
Einige Jahre hatte ich durchgehalten, mich am Glücksspiel der stadtbekannten Losbuden in der Innenstadt nicht zu beteiligen. Auch gestern wies mich wieder ein Bekannter freundlich darauf hin, dass es Geldverschwendung sei. Doch dieses Mal schlug ich die Warnungen in den Wind. Nachdem vier Euro weg waren, durften sich die Finger endlich durch die Reihen der Loskärtchen in der Holzbox tasten. Nach und nach landeten ein orangefarbenes, grünes, blaues und rotes Papierkärtchen in der Hand. Schnell ausgewickelt, und: Drei Nieten, aber auch eine Gewinnnummer.
„Siehste“, sagte ich mir im Stillen und drehte ab, um an der Theke des Lotterie-Häuschens den Preis in Empfang zu nehmen. Pech: Der Hauptgewinn ist die neue Kugelkerze sicher nicht, die nun das Zimmer schmückt. Kleiner Trost für mich und andere Los-Begeisterte: Ein Drittel des Lospreises ist für den guten Zweck, und es warten noch 92000 andere Gewinne an den Losbuden. Vielleicht haben Sie mehr Glück, wünscht Ihnen
Ihr Jens Gehrke
(Artikel vom 29.4.2011)







Bisherige Kommentare